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Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

Hispano HA-200 D “Saeta”: Entwurf: Messerschmitt -- strahlgetriebener Trainer

Hispano HA-200 D Saeta - Messerschmitt -- strahlgetriebener Trainer

Technische Daten: 1955 (Spanien), hier: 1956 - entwickelt von Prof. Willy Messerschmitt

Besatzung: 2 - Länge: 8,97 m - Höhe: 3,26 m - Spannweite: 10,93 m - Startgewicht: 3.650 Kg max. - Geschwindigkeit: 655 Km/h max. - Reichwiete: 1.500 Km max. - Gipfelhöhe: 12.000 m - Antrieb: 2 Strahlturbinen (Turbomeca Marbore II A) - Leistung: 400 Kp : Gessamtleistung: 800 Kp -

Beschreibung:

Die Saeta (Pfeil) wurde unter der Leitung von Prof. Willy Messerschmitt in Spanien entwickelt und hatte Ihren Erstflug 1955. Der Trainer und Bodenkämpfer stand bis 1982 (!) im Einsatz.

Die HA-200 wurde als ein 2-sitziger strahlgetriebener Trainer entwickelt, um die ältere HA-100 und die nordamerikanische T-6 (CCF Harvard Mk. IV) zu ersetzen. Die Hauptbestandteile der HA-100 wurden in der HA-200 Saeta verwendet, die unter der Anleitung des Professors Willy Messerschmitt entwickelt wurde. Der Prototyp hatte am 12. August 1955 seinen Erstflug, bald gefolgt vom zweiten Prototyp. Die HA-200 A war die erste Produktionsreihe und wurde durch zwei Düsentriebwerke “Marboré II” angetrieben und mit zwei 7.7 mm Maschinengewehren bewaffnet.

Die HA-200 B wurde in Ägypten in Lizenz gebaut. Obgleich die HA-200 Saeta durch die ägyptische Airforce während des sechstägigen Krieges 1967 verwendet wurde, ist nicht bekannt, ob sie wirklich im Kampf eingesetzt wurde. Bekanntlich zerstörte Israel die meisten gegnerischen Flugzeuge im Überraschungsangriff schon am Boden. Definitiv wurden die Waffen im Dezember 1974 von spanischen Kräften in Marokko gegen die nationale Befreiunggruppe “Polisario” abgefeuert. 1982 wurden die letzten HA 200 ausgesondert. Derzeit dürften sich weltweit noch etwa 20 Maschinen in flugfähigem Zustand befinden.

Die Hispano Aviacion Ha-200 E "Saeta" ist eine verbesserte Version der HA-200 D. 25 Stück wurden gebaut und nannten sich in der spanischen Luftwaffe “C-10” und “C-10B”. Antrieb und Bewaffnung waren verstärkt.

 

 

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