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Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

Bücker 181 Bestmann:   2-sitziges Schulflugzeug von 1939

Bücker 181 Bestmann

Technische Daten: Betr. Grundversion

flugfähige Bücker 181
(Fürstenwalde 2004) anderes Foto
(Museum Sinsheim)

Besatzung

2

Art

Grundschulflugzeug

Antrieb

1 x Hirth HM 504

.

4-Zylinder-Reihenmotor

Leistung

ca. 105 Ps

Höchstgeschwindigkeit

ca. 210 km/h

Reisegeschwindigkeit

ca. 190 km/h

Dienstgipfelhöhe

5 000 m

Reichweite

ca. 850 km

Leermasse

480 kg

Abflugmasse

750 kg max.

Spannweite

10,60 m

Länge

7,85 m

Höhe

2,05 m

Flügelfläche

13,50 m²

Bewaffnung

keine

Bücker 181 BestmannBeschreibung:  

Bei diesem Bücker-Typ handelte es sich um einen Eindecker mit Kabine, welche für einen bequemen Doppelsitz Platz bot und geeignet für Kunstflug war. Der freitragende Tiefdecker mit Spornrad in Gemischtbauweise wies einen Vorderrumpf aus Metall auf, während der Hinterrumpf und der Flügel aus einer Holzstruktur mit Sperrholzbeplankung oder Stoffbespannung bestand.

Anfang 1939 fand der Erstflug der Bücker 181 statt, die auf den Namen “Bestmann” getauft wurde. Sie löste in der Luftwaffe als Standardschulflugzeug die Bücker 131 ab. Die Versuche bestätigten die Erwartungen, und der Hirth-Motor mit 105 Ps brachte das Flugzeug auf 210 km/h. Die Luftwaffe bestellte das Flugzeug in großer Stückzahl und führte es unter der Bezeichnung Bü 181A als Standardschulmuster ein. Einige davon dienten auch als Verbindungsflugzeuge und als Schleppflugzeug für Segelflieger.

Wieviele Bü 181 in Deutschland hergestellt wurden, ist nicht mehr genau festzustellen. Bis zum Ende des Krieges sollen in Rangsdorf bei Berlin ca. 5.000 Bestmann gebaut worden sein. Bekannt ist ferner, dass die Firma “Fokker” (NL) während des Krieges ca. 700 Maschinen produzierte. Auch bei der Firma “Zlin” in der Tschechoslowakei wurde das Flugzeug gefertigt.

Nach Kriegsende setzte sie ihre erfolgreiche Karriere in mehreren Ländern fort, und man fertigte z.B. bei Zlin zusätzliche Exemplare, die unter der Kennung C-6 und C-106 für das Militär und als Z-281 und Z-381 für Privatzwecke geführt wurden. Die Zlin Z-381 wurde auch in Ägypten in Lizenz gebaut und Schweden hatte ca. 120 Maschinen unter der Bezeichnung “SK 25” gefertigt.

Bücker 181 Bestmann

 

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