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Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

Gloster Meteor T7:  1. Trainerversion des ersten englischen Düsenjägers

Gloster Meteor T7

Technische Daten:

Gloster Meteor F8 Amstrong Whitworth Meteor NF-11 (Gloster Meteor): Nachtjäger mit Radar

Besatzung

1 Lehrer, 1 Schüler

Antrieb

Rolls-Royce Dervent 5

Art

Turbojet

Leistung

2 x 16 kN

Länge

13,3 m

Spannweite

11,3 m

Gewicht

6.460 kg max.

Bewaffnung

keine

Beschreibung:

Die Gloster Meteor T7 flog ab 1949 bei der “Advanced Flying School” der Royal Air Force. Sie war der erste strahlgetriebene, doppelsitzige Trainer der RAF.

Die Erfahrungen mit den Kampfflugzeugen Meteor F4 und Vampire FB5 zeigten, dass der Mangel an einem Trainer mit vergleichbarer Leistung ein wachsendes Problem darstellte. Dieses erkennend entwickelte Gloster Aircraft in privatinitiative eine doppelgesteuerte Version des Meteors F4 mit 2 Sitzen in Tandemanordnung. Das englische Luftfahrtministerium bestellte zwischen 1949 und 1954 etwa 640 Maschinen, von denen ca. 100 an befreundete Länder ausgeliefert wurden. Mit diesen Flugzeugen sammelten junge Piloten die ersten Erfahrungen.

Obwohl die Maschinen in dieser Rolle ab Mitte der 50er Jahre durch die De Havilland Vampir T11 abgelöst wurden, blieben sie im Dienst der operativen Einheiten für Ausbildungs- und Auffrischungskurse, insbesondere im Hochgeschwindigkeitsbereich.

Die meisten der Meteor T7 wurden ab den frühen 70er Jahren als Trainer bei der RAF ausgesondert .

Martin-Baker Aircraft Limited veränderte eine Reihe von Ex-RAF-Meteore für Studien an einem neuartigen Schleudersitz. 1955 kam dann der erste Schleudersitz auf dem Markt, der selbst von der Start- und Landebahn aus gezündet werden konnte.

 

 

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